Veranstaltungen 2026

 

Freitag, den 30. Januar 2026

It's Swingtime Again !

Konzert der Bang-Haus Swing Combo
Foto: Nolte

Es ist mittlerweile schon eine Tradition, dass zu Jahresanfang ein Auftritt der Bang-Haus Swing Combo stattfindet. Mit der begeisternden Sängerin Anita Naumann, mit Bettina Maier (Saxophon), Stephan Nolte (Bass), Gangolf Seitz (Piano) und dem wunderbaren neuen Schlagzeuger Alex Hock präsentierte sich die Combo in bester Spiellaune. Dargeboten wurden Stücke aus der klassischen Swing-Ära, den 20er bis 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im fast vollbesetzten Bang-Haus gab es immer wieder Applaus für die fetzigen Soli. Moderiert wurde der Abend wieder von Pit Metz, der passende Texte zur Musik ausgesucht hatte. Beschwingt machten sich die Zuhörer auf den Heimweg auf schneebedeckten Straßen.

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Freitag, den 20. Februar 2026, 19:30 Uhr

Industriekultur in Oberhessen

Vortrag von Jan Bosch
Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14,  Gossfelden

Der Geograf Jan Bosch dokumentiert seit Längerem die Bergbautradition im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Er ist Co-Autor des reichbebilderten Buches "Erlebnis unter Tage." Sein Vortrag schilderte mit Filmen und Bildern die Industriegeschichte im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Lahn-Dillkreis.

Landwirtschaft war in dem bergigen steinigen Hinterland schwierig, lediglich Schafzucht wurde intensiv betrieben. Umso mehr Bedeutung kam dem Bergbau zu. Seit vielen Jahrhunderten wurden im Hinterland Erze abgebaut, vor allem Eisenerz, aber auch andere Metallen wie Blei und Kupfer. Das führte zur Gründung von Metallhütten und Hochöfen, von denen einige heute noch existieren. Um das Erz zu transportieren, wurden Eisenbahnlinien gebaut. So entwickelten sich das Hinterland und der anschließende Dillkreis zu einer Gegend, die vor allem von der Industrie lebte. Bis heute sind im Hinterland metallverarbeitende Firmen ansässig, die zum Teil Weltgeltung haben. Der eindrucksvolle Vortrag von Jan Bosch gab den Anwesenden viele Informationen über die Geschichte des Bergbaus, die bis heute die Wirtschaft im Bereich Biedenkopf-Dillenburg-Wetzlar prägt. 

Foto:  EAM Archiv Oberscheld

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Freitag, den 13. März 2026, 19:30 Uhr

Ein Park in der Lahnaue -

die Gärten des Otto-Ubbelohde Hauses

Vortrag von Barbara Seitz
Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14,  Gossfelden

Das Atelierhaus des Malers Otto Ubbelohde in Gossfelden ist ein bedeutendes Denkmal im Landkreis Marburg-Biedenkopf und seit 1999 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Haus ist aber nicht denkbar ohne die umgebenden Gärten. Seit Jahren werden die Gärten durch ein ehrenamtliches Team von Gärtnerinnen gepflegt. Das Gartenteam hat hierfür den Otto-Ubbelohde-Preis des Landkreises Marburg-Biedenkopf erhalten. Barbara Seitz hat ein umfangreiches und reich bebildertes Buch über die Gärten des Ubbelohde-Hauses verfasst, das an diesem Abend vorgestellt wird.  

Das Buch führt durch die Geschichte des Anwesens seit dem Erwerb am Ende des 19. Jahrhunderts bis heute und zeigt die Schönheit der Gärten zu allen Jahreszeiten.  Abbildungen von Gemälden und Federzeichnungen Ubbelohdes sowie historische Fotos ergänzen die Gartenansichten und Detailaufnahmen der Staudenrabatten und Rosenbeete, die in den letzten 15 Jahren aufgenommen worden sind.

Das Buch kann zum Preis von 32,- EUR an diesem Abend erworben werden.

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Freitag 17. April 2026, 19:30 Uhr

Unser tägliches Brot

Vortrag von Peter Lauer
Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14,  Gossfelden

 

Peter Lauer wird uns an diesem Abend die Geschichte des Brotes erzählen. Von der Steinzeit bis heute geht die Erzählung, berichtet nicht nur vom Backen in unserer Region, sondern auch in anderen Kulturen. Zur Veranschaulichung gibt es Brote zum Schauen und auch zum Probieren!

Foto: Lauer

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Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr

Musikalische Soirée

Ein Abend mit dem Tenor Jean-Christophe Born und Gangolf Seitz am Klavier
Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14,  Gossfelden

Der französische Tenor Jean Christophe Born besucht gelegentlich Gossfelden. Eigentlich singt er in Opernhäusern in Marseille, Paris, Reims und Straßburg, gelegentlich auch in New York, China oder Korea. Aber in Gossfelden befindet sich das Ubbelohde-Haus, und seine Ehefrau stammt aus der Ubbelohde-Familie. So kommt es, dass wir den international bekannten Sänger im Bang-Haus begrüßen dürfen. Er wird uns Songs aus dem Great American Songbook darbieten und vielleicht auch einige französische Chansons. Ein besonderer Abend erwartet uns.

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Freitag, 19. Juni 2026, 19:30 Uhr

Die Pest – eine Symphonie des Grauens

Vortrag von Thomas Hetche

 

Im Mittelalter entvölkerte die Pest, der „Schwarze Tod“, weite Landstriche Europas, darunter auch unsere Gegend: Mitte des 14. Jahrhunderts starb nach Schätzungen ein Drittel aller Menschen in Europa an dieser verheerenden Krankheit. Die Katastrophe wirkte sich auf Geschichte, Kultur und Religion jenes Zeitalters und folgender Jahrhunderte dramatischer aus als mancher Krieg.

Für heutige Menschen klingen zeitgenössische Berichte zu den Auswirkungen der Pest dagegen wie Schauermärchen aus einer längst vergangenen Zeit. Doch weit gefehlt: Die Pest ist eine hochinfektiöse bakterielle Erkrankung, die auch heute noch vorkommt.

In seinem Vortrag wird der Mediziner Thomas Hetche (Lohra) daher nicht nur den klassischen Verlauf der Pest des 14. Jahrhunderts - die Symphonie des Grauens - in Europa und in unserer Gegend thematisieren, sondern auch auf die moderne Pest eingehen.

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Im Juli keine Veranstaltung (Sommerferien)

 

 

 

zuletzt aktualisiert: 25 Feb. 2026