Aktuelles

Freitag, 14. März 2025, 19:30 Uhr

Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14, Gossfelden

"Die neue Kirche" 

Film von der Theateraufführung Pfingsten 2024

Foto: Seitz
 

Anlässlich des 275. Bestehens des Gossfelder Kirchengebäudes wurde im letzten Jahr das Theaterstück „Die neue Kirche“ von Pfarrer Theodor Siebert erneut aufgeführt. Die Erstauffühung war anlässlich des Kirchenjubiäums 1949. Das Stück schildert, wie die baufällige alte Kirche aus dem Mittelalter abgerissen wurde und 1749 durch einen Neubau ersetzt wurde. Wichtig dabei waren die politischen Umstände: die Auseinandersetzung zwischen dem Landgrafen von Hessen und dem Deutschen Orden. Der Aufführung am Pfingstfest 2024 wurde als Film festgehalten. Diesen Film wollen wir uns heute gemeinsam anschauen.

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Freitag, 04. April 2025, 19:30 Uhr

Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14, Gossfelden

Märchen von Verwandlung und Erlösung

Bildvortrag von Prof. Dr. Hans-Jörg Uther (Göttingen) mit Vortrag einzelner Märchen durch die Märchenerzählerin Angelika Schreurs (Düsseldorf)
Otto Ubbelohde: Der Froschkönig

Die Erlösung aus der Tiergestalt hat besonders die Phantasie der erzählenden Menschen herausgefordert. Im Mittelpunkt von Märchen stehen tiergestaltige Helden oder Heldinnen, die durch die Übernahme von Aufgaben über sich selbst hinauswachsen, zu sich selber finden und entzaubert werden. Gerade europäische Märchen wie "Der Froschkönig", "Hans mein Igel", "Schneeweißchen und Rosenrot" und vor allem "Amor und Psyche" gehören bis heute zu den Klassikern der Märchenwelten. Bereits vor fünf Jahren konnten wir Frau Schreurs und Herrn Professor Uther im Banghaus begrüßen, damals ging es um Märchen vom Essen und Trinken. Der Abend ist in bester Erinnerung geblieben, sodass wir uns auf ein Wiedersehen unter einem neuen Thema freuen. 

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Freitag, 16. Mai 2025

Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14, Gossfelden

Göttingen hat eine Universität und Marburg ist eine ...

Zum kulturellen Gedächtnis deutscher Universitätsstädte

Bildvortrag von Prof. Dr. Marita Metz-Becker
Foto: Metz-Becker

Der Spruch aus Ernst Kochs Roman "Prinz Rosa Stramin" wird von Marburgern gerne zitiert - verständlich. Doch was macht die Unterschiede zwischen deutschen Universitätsstädten aus? Prof. Dr. Marita Metz-Becker wird in ihrem Vortrag auf die  unterschiedliche Erinnerungskultur und das Selbstverständnis von Unversitätsstädten eingehen. Diese Entwicklung erfolgte vor allem im 19. Jahrhundert, auch durch die demonstrative Aufstellung von Denkmälern und Personentafeln. Beleuchtet werden die  Städte Marburg, Göttingen und Jena. Prof. Metz-Becker arbeitet an der Marburger Universität und hat sich vor allem mit Frauenforschung und besonders Forschung zum Hebammenwesen beschäftigt. Wir konnten sie schon mehrfach als Vortragende im Bang-Haus begrüßen.

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Freitag, 06. Juni 2025, 19:30 Uhr

Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14, Gossfelden

Lahntaler Vogelwelt: Spechte, Eulen, Greifvögel, Störche

Bildvortrag von Siegfried Kaul
Foto: Kaul

Gezeigt werden Fotos von größeren Vögeln, die in der näheren Umgebung von Lahntal im Jahreslauf entstanden sind. Dabei ist Wissenswertes über die Lebensweise und Besonderheiten der einzelnen Vogelarten zu erfahren. Auch sind die Stimmen verschiedener Vögel zu hören und das Nistverhalten einiger Vögel wird beleuchtet.

Siegfried Kaul ist Tier- und Naturfotograf und aktiv im NABU in Gossfelden. Die meisten seiner Fotos sind im Lahntal entstanden. Wir dürfen uns auf wunderbare Bilder und viele Informationen zu den Vogelarten freuen.

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Freitag, 29. August 2025, 19:30 Uhr

Heinrich-Bang-Haus, Rossweg 14, Gossfelden

Gefachornamentik im hessischen Hinterland

und Marburger Land

Vortrag von Klaus Pitz
Foto: Pitz

Nicht nur der, uns „Hinterländern“ bestens bekannte „Kratzputz“, von der UNESCO 2016 als einzigartige Handwerkskunst zum immateriellen Weltkulturerbe der Menschheit erklärt, ist als traditionelle Schmuckform bei Fachwerkbauten verwendet worden.
Der sogenannte „Kratzputz“ ist sozusagen die „Königsdisziplin“ der Gefache-Gestaltung.
Die Bandbreite der Gestaltung der Putz-Ausfachungen ist allerdings sehr groß und die Art der Ausführung sehr vielfältig. Wie so oft wird so manches Banale an dem man täglich vorüber geht, erst bei näherem Hinschauen interessant.
Die Entwicklung dieser Volkskunst von der technischen Notwendigkeit über die schlichte, dann üppigere Gestaltung bis hin zum Kuriosen, wird bei dem Vortrag mit dem fachlichen Hintergrund eines „Weißbindermeisters“ beleuchtet.

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zuletzt aktualisiert: 11 März 2025