Kulturverein Goßfelden e.V.

KULTUR, WISSEN, GESPRÄCHE bei BANG

 

 

Johann Heinrich Christian Bang-Haus

Rossweg (neben der Kirche), Lahntal-Gossfelden

 

Veranstaltungen 2007

 

 12.01.2007Spieleabend 2007 klein

Winterlicher Spieleabend für

Groß und Klein

 

Wieder einmal war der Leiter des Marburger Spielearchivs,. Dr. Bernward Thole, eingeladen, um neue Spiele vorzuführen. An mehreren Tischen fanden sich die Spieler zusammen und probierten Brettspiele, Würfelspiele und andere aus. Es war ein schöner Abend, der die kalten Wintertemperaturen draußen vergessen ließ.

 Foto: Görmar


 Santiago de compostela panorama16.02.2007

Auf dem Camino de Santiago de Compostela

Reisebericht von Erhard Dettmering

 

Mit einigen Freunden hat Erhard Dettmering den Pilgerweg nach Santiago de Compostela abgewandert. Sein lebhafter Bericht erzählte von vielen Begegnungen, von Menschen, Dörfern und Städten auf dem Weg, schließlich vom Ziel der Reise, der Stadt des Heiligen Jakob mit ihrer mächtigen Kathedrale.

 

Foto: Panorama der Kathedrale von Santiago de Compostela, Foto: H. Hoffmeister, Wikimedia Commons


23.02.2007

Regionale Influenza Pandemieplanung

Vortrag von Dr. Claudia Kuhnhen

Im Falle von schneller und großflächiger Ausbreitung infektiöser Erkrankungen (Pandemien) ist die Kreisgesundheitsbehörde auf lokaler Ebene zuständig für die Planung und Durchführung von Abwehrmaßnahmen. Im Falle der sog. Vogelgrippe 2005/06 mussten bereits entsprechende Schritte ergriffen werden. Die Leiterin des Marburger Gesundheitsamts, Dr. Claudia Kuhnhen, berichtete von den Möglichkeiten ihrer Behörde, Hygienanweisungen, Impfungen und andere Formen der Vorsorge durchzusetzen.


Sammeltasse 2007 klein16.03.2007

Musik zur Sammeltasse

 

Wieder einmal hatte Karl Heinz Görmar zu einem gemütlichen Kaffeestündchen geladen. Unterhaltungsmusik der letzten 50 Jahre, zum Teil noch original von Vinylschallplatten abgespielt, lud ein zum Erinnern an schöne Zeiten. Stolz wurden die Sammeltassen präsentiert, die viele Gäste mitgebracht hatten.

 

Foto: Görmar

 

 

 


 13.04.2007DSCN3150

Tsunami-Hilfsprojekt in Indien

 

Der Marburger Verein Terra Tech hat in Südindien Hilfsprojekte für Menschen durchgeführt, die durch den gewaltigen Tsunami Weihnachten 2004 ihren Besitz, ihre Häuser, ihre wirtschaftlichen Grundlagen verloren haben. Dr. Gangolf Seitz berichtete anschaulich über das vielfältige Land Indien und über die Hilfen, die den Geschädigten zuteil wurden. Das Bild zeigt neue Fischerboote am Strand von Chinnandi Kuppam im Bundesstaat Tamil Nadu.

 Foto: Seitz

 


  11.05.2007

Volksliedersingen

Wegen des durchwachsenen Wetters konnte die Veranstaltung leider nicht wie vorgesehen im Garten des Otto-Ubbelohde-Hauses stattfinden. Stattdessen spielte der Posaunenchor Gossfelden im Bang-Haus am Rossweg auf. Dazu wurde kräftig gesungen. Dagmar Becker trug Grimm'sche Märchen im Gossfelder Dialekt vor.


15.06.2007

Bang und Savigny

Vortrag von Hans Kadel

Friedrich Carl von Savigny lehrte als Professor der Rechte an der Marburger Universität. Johann Heinrich Christian Bang predigte als Pfarrer an der Elisabethkirche in Marburg und in der Kriche in Gossfelden. Beide waren fast gleichaltrig und ihr Leben lang befreundet. Hans Kadel, ehemaliger juristischer Fachreferent an der Marburger Universitätsbibliothek und ausgewiesener Kenner des Freundeskreises um Savigny und Bang, gab neue Einblicke in das Leben der beiden Romantiker im Marburg des frühen 18. Jahrhunderts.


13.07.2007

Krone, Brot und Rosen

Leben und Wirken  der Heiligen Elisabeth.

Vortrag von Ulrike Börsch

Vor 800 Jahren wurde die ungarische Prinzessin Elisabeth geboren. Schon im Alter von vier Jahren kam sie an den thüringischen Hof und wurde dort mit dem Landgrafen Ludwig verheiratet. Im jungen Alter von 20 Jahren wurde die junge Landgräfin Elisabeth von Thüringen Witwe, als ihr Mann auf einem Kreuzzug verstarb. Sie verließ den Landgrafensitz, die Wartburg, und zog nach Marburg, wo sie sich der Pflege von kranken und armen Menschen widmete. Nach ihrem frühen Tod 1231 wurde Marburg schnell zum Ziel vieler Pilger. Elisabeth wurde heilig gesprochen. Über dem Grab Elisabeths wurde 1235-83 die Elisabethkirche errichtet. Pfarrerin Ulrike Börsch erzählte aus dem Leben Elisabeths, Schwerpunkt des Vortrags waren die Jahre, die sie in Marburg verbrachte.


Albert Bosshammer07.09.2007

Zwanzig Jahre "Dorfgeschichten"

Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Dingeldein

1983 erschien erstmals in dem Gemeindebrief "Die Brücke" eine Erzählung des Gossfeldener Zahnarztes Dr. Albert Bosshammer, in der dieser sich an Ereignisse aus seiner Jugend im Dorf Gossfelden erinnert. Wegen des positiven Echos wurden die Erzählungen fortgesetzt und erstmals 1983 als Buch unter dem Titel "Dorfgeschichten" herausgegeben. Das Buch erlebte mehrere Auflagen, die jeweils um neue Geschichten erweitert wurden. Das Buch wurde über den lokalen Bereich hinaus bekannt und wurde auch zu wissenschaftlichen Forschungen über das Dorfleben im frühen 20. Jahrhundert herangezogen. Der Marburger Sprachforscher Prof. Dr. Heinrich Dingeldein beleuchtete in seinem Vortrag die Bedeutung dieser Erinnerungen eines Dorfjungen nicht nur für die Historiker, sondern wegen der Hinweise auf den lokalen Dialekt auch für die Sprachforschung.

 Foto: Dr. Albert Bosshammer (1911-1997) liest in seinen "Dorfgeschichten"


 12.10.2007DSCF0006 B klein

Zur Geschichte und Kultur der

Sinti und Roma

Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Solms

 

Professor Dr. Solms ist emeritierter Professor für am Institut für Neuere deutsche Literatur an der Marburger Universität. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Forschung über Sinti und Roma. In seinem Vortrag wies Prof. Solms auf die vielfältigen kulturellen Leistungen der Sinti hin und ihren Einfluss auf den Alltag in Mitteleuropa.

 

Bild: Prof. Solms bei seinem Vortrag. Foto: Görmar

 

 


    16.11.2007Straßenkinder

Straßenkinder in Addis Abeba

Ein Projektbericht von Dr. Claudia Kuhnhen

Seit 1973 unterstützt der Kirchenkreis Marburg-Land Kinder in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und dem Umland. Kinder, die wegen Armut und Hunger nicht in ihren Familien bleiben mögen, stattdessen sich auf den Straßen einen mageren Lebensunterhalten erbetteln. Das Marburger Projekt gibt diesen Kindern für die Dauer der Schulzeit ein Stipendium und ermöglicht ihnen so den Schulbesuch. Damit haben sie eine Grundlage, ihr Leben selbstbestimmt zu führen. Dr. Kuhnhen hat selbst 2004 Äthiopien besucht und erzählte in ihrem Vortrag von der unvorstellbaren Armut dieser Kinder und zugleich von der Dankbarkeit der Familien, wenn ihre Kinder Unterstützung erfahren.

Foto: Projekt Straßenkinder